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  • Das HPV/R ist der pädagogisch/psychologische Teil des Therapeutischen Reitens, neben der Hippotherapie (medizinischer Schwerpunkt) und des Reitens als Sport für Menschen mit Behinderung (sportlicher Schwerpunkt).

    Der Einsatz eines lebendigen Mediums - des Pferdes - führt zu einer Besserung im gestörten motorischen, sozialen und emotionalen Verhalten. Bewegung wird psychomotorisch Gegenstand der Erfahrung und des Erlebens. Körper- und Sinneserfahrung werden in der Arbeit mit dem Pferd in den Vordergrund gerückt. Das heilpädagogische Reiten und Voltigieren kann in idealer Weise dazu beitragen, positive Sozialisationsprozesse in Gang zu setzen und Störungen zu beheben.

    Im Heilpädagogischen Voltigieren wird das Pferd an der Longe in den 3 Gangarten (Schritt, Trab, Galopp) bewegt.
    Im Heilpädagogischen Reiten „reiten“ die Patienten eigenständig, d.h. sie bestimmen  Gangart und Richtung. Sie unterstehen jedoch keinem geregelten Reitunterricht, sondern werden auf spielerische Art und Weise an die Grundkenntnisse des Reitens herangeführt.

     
     
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